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Ich merke schon, ich bin wieder zu viel hier. Es passiert zu viel in meinem Inneren das ich irgendwo lassen und ablassen muss. Meine 12wöchige Therapie endete am Freitag. Eigentlich ein großer Erfolg, dass ich sie doch nicht abgebrochen hatte und zumindest noch das ein und andere mitnehmen konnte. Ich habe in dieser kurzen aber intensiven Zeit einige Menschen sehr nahe an mich ran gelassen und ihnen mein "wahres" ich gezeigt. Dies fühlte sich verdammt gut an, bis ich merkte, dass das Vertrauen so groß wurde, dass wir uns alles sagten. So wurde ich in suizidale Absichten "eingeweiht" und wusste auch einige Tage vor den Therapeuten, dass eine Mitpatientin tatsächlich einen Versuch startete und für ein paar Tage im Krankenhaus lag. Dies belastete mich doch enorm und ich fragte mich immer wieder wo die Stop - Taste ist. Gefunden hatte ich sie bis zuletzt nicht, aber dennoch wurde der Abstand wieder etwas größer. Heute war dann Tag Eins zurück im realen Leben. Ich muss sagen, der Schock sitzt noch richtig tief. Zuerst wurde ich mehr oder weniger ignoriert und wie Luft behandelt. Kein schönes Gefühl! Dann bin ich für einige Stunden weggegangen, da ich noch meine ambulante Therapie hatte. Ja und als ich zurück kam waren auf einmal mehr Kollegen da und ich war mit der Hektik, der Lautstärke und dem Durcheinander heillos überfordert. Ich bin definitiv niemand, der einfach mal so wo hinaus rennt, aber heute ging es nicht anders. Mir wurde richtig heiß, schwindelig und übel und ich musste verdammt noch mal gaaanz schnell aus dem Büro. Mein Herz raste und ich hatte Mühe mich wieder zu fangen. Als ich zurück war merkte ich, wie ich extrem abtrifte. Später hatte ich wirklich das Gefühl, nicht mehr da zu sein und mein Köper wurde ferngesteuert. Es war definitiv kein schöner beginn. Am Ende war ich noch nicht einmal in der Lage mit dem Auto nach Hause zu fahren. Wie ich morgen ins Büro komme steht noch in den Sternen. Eine entsprechende Verbindung mit dem ÖPNV gibt es nicht.
28.4.14 19:53
 
Letzte Einträge: Zurück im Therapie-Wirrwarr...., Die erste Woche überlebt...


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