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Die erste Woche überlebt...

Wie vorher schon vermutet waren die ersten Schritte zurück im Alltag alles andere als Leicht. Es hat mich gerade zu in die Ecke gedrängt und mich an den Rand der Belastbarkeit gebracht. Das Ergebnis ist denkbar schlecht. Aber erst einmal der Reihe nach.. Schon auf dem Weg ins Büro und dem ersten Zusammentreffen mit einer Kollegin war "seltsam". Ein kurzes "Hallo" war alles und schon stürmte man auf mich los und überhäufte mich mit Arbeit und Fachfragen. Wouh.. Heftig, aber ich konnte zum Glück nach kurzer Zeit zu meinem Termin und mich der Situation erst einmal entziehen. Die Rückkehr einige Stunden später war dann aber noch viel schlimmer und so kam es, dass ich mehrmals fluchtartig das Büro verlassen musste. Begleitet von Panik- und Angstattacken war es mir nicht anders möglich. Ich spürte immer mehr, wie ich komplett überfordert war von der Situation. Am nächsten Tag der eigentliche Supergau kann man so sagen, eine böse E-Mail meiner Kollegin erreichte mich am Nachmittag. Mehr als nur ein gefühlter Schlag ins Genick. Selbst gerade am Rande der Verzweiflung dann auch noch mit den Vorwürfen konfrontiert zu werden man sei untragbar. Ja, dass nenne ich doch mal einen Gelungenen Wiedereinstieg ins Berufsleben. Nach einigen Kommentaren erntete ich ein "Hey ich bin erschrocken als ich dich sah". Ja danke.. für das Kompliment? Hmm, ich frage mich jetzt schon, was manche von einem erwarten, wenn man 12 Wochen in einer Tagesklinik war? Das blühende Leben? Nun merke ich, wie sich Tag für Tag meine mühsam eingerissene Mauer und Fassade wieder aufbaut. Ich spiele mir und den anderen wieder mehr vor und verliere schneller als mir lieb ist wieder das Gefühl für mich. Dies fällt mir noch extremer auf, sobald ich mich mit meinen ehemaligen Mitpatienten treffe. Dort kann ich mich regelrecht fallen lassen und mein "wahres" ich ausleben und spüren. Ich möchte mich nicht verlieren und weis doch gerade keinen Weg um mich zu behalten. Es ist schwer, verdammt schwer hier einen vernünftigen Kompromiss zu finden. Es droht ein Rückfall in alte Muster und der Weg raus wird dann noch schwieriger werden
4.5.14 18:45
 
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